Kängurus zeitweise wie im Rausch

30:20 Heim-Sieg über MTV von 1850 III

Ohne Steffen und Stefan, die beiden Helden der Vorwoche, dafür aber wieder mit Sascha Jahn, Bene Strathaus, Sascha Dietrichkeit, Frank Mohr, Bert Thielen und Robert Czapla, erwartete Armin Pennartz den Gegner am 9. Spieltag mit einem 14-Mann-Kader! Aber auch der MTV III kam mit voller Bank, sodaß in dieser Hinsicht Waffengleichheit herrschte. Der Aufsteiger des Vorjahres brachte zudem 3 Pluspunkte mehr als die Kängurus mit und hätte es sich nach einem Sieg in der Mainarena im gesicherten Mittelfeld der Tabelle bequem machen können. Die Unseren dagegen brauchten die Punkte dringend, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Und die Aussicht, dies gegen eine Mannschaft ohne Rückraumriesen schaffen zu können, beflügelte Armins Mannen vom Anpfiff weg. Nach gutem Beginn steigerten sie sich zwischen der 10. und 22. Minute in einen wahren Spielrausch, in dem ihnen alles und dem Gegner nichts gelang, und in dem sie bis zum 13:4-Zwischenstand 8 Tore in Folge erzielten. Doch jeder in der Halle spürte, dass dies nicht dem wahren Kräfteverhältnis entsprach. Und siehe da – auf einmal wendete sich das Blatt. Binnen Minuten war der schöne 9-Tore-Vorsprung – halbzeitübergreifend – bis zum 15:11, 16:12 und 17:13 auf vier Tore zusammengeschmolzen! Lief das Spiel nun etwa in die falsche Richtung? Max, Mäx, Bene, Bert und Thomas gaben die Antwort: Nein!!! Sie legten einen erneuten Zwischenspurt ein und bauten den 4-Tore-Vorsprung ruck-zuck wieder auf 10 Tore aus – über 27:17 bis hin zum Endstand von 30:20.

Selten hat man eine Känguru-Mannschaft so souverän und abgeklärt gesehen wie diese hier über fast die gesamte Spieldauer hinweg. Vom Torhüter bis zum Rechtsaußen kein einziger Ausfall! Jede Feldspieler-Position zudem doppelt besetzt, und das, obwohl Armin Pennartz mit Stefan Bergmann, Lars Werlich, Hermann Karsten und drei weiteren guten Torhütern noch über erhebliche Personalreserven verfügt. Neben Sascha Jahn im Tor verdienten sich die drei siebenfachen Torschützen Bene Strathaus, Bert Thielen und Max Peter noch ein Sonderlob. Hätte Max Peter in der Vorwoche gegen den TV Wahn II nur annähernd so getroffen wie an diesem Sonntag gegen den MTV III, wären auch diese Punkte mit Sicherheit in Rodenkirchen geblieben.

Nun, nach zwei guten Heimspielen, geht es am kommenden Wochenende zum Angstgegner Bayer Dormagen III, der im Moment allerdings ein wenig in der Krise zu stecken scheint und bei dem deshalb für die Unseren vielleicht endlich mal was zu holen ist. Zwei weitere Punkte stünden ihnen nämlich gut zu Gesicht, wie der Blick auf die Tabelle mit ihrem dicht gedrängten hinteren Mittelfeld beweist.

Aufstellung / Torschützen:
Sascha Jahn (TW), Max Peter (7), Bert Thielen (7/3), Bene Strathaus (7/3), Felix Mohr, Philipp Michel, Thomas Stumpp und Max Jentschke (je 2), Guido Brock (1), Matthias Lohoff, Frank Mohr, Sascha Dietrichkeit, Yannik Kübber und Robert Czapla.

Klaus Dommermühl

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