Guido und Pippo – zwei Linkspfoten auf Torejagd!

 

Überraschender Sieg unser Männer mit 24:21 über die HSG Rösrath-Forsbach

In ihrem bisher wohl besten Saisonspiel schlugen Armins Mannen den Tabellenzweiten aus Rösrath mit 24:21 Toren und hätten nach Torchancen auch locker mit 7 oder 8 Toren Differenz gewinnen können.

Es war ein Wiedersehen mit Thomas Horstkamp, dem früheren Trainer unserer A-Jugend, heute erfolgreicher Trainer der Männer der HSG Rösrath-Forsbach, die bis zum 11. Spieltag der laufenden Saison die Tabelle mit 21:1 Punkten angeführt hatten, dann aber in einer Mini-Krise hinter den jetzigen Primus aus Pulheim auf den zweiten Platz zurückgefallen waren. Beim 32:19 Hinspielsieg der Bergischen am 31. Oktober letzten Jahres waren die Unseren am Forsbacher Halfenhof noch geradezu überrollt worden, nun drehten sie, obwohl inzwischen auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, den Spieß einfach mal um.

So schwer hatte sich Thomas Horstkamp die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte sicher nicht vorgestellt. Schließlich hatten die Kängurus mit ihren Klatschen bei schwächeren Mannschaften als der seinen – beispielsweise beim 16:28 in Bocklemünd oder beim 18:29 gegen die HSG Brühl-Wesseling – nichts gezeigt, was ihn hätte beunruhigen müssen. Doch warum auch immer unseren Männern in fremden Hallen stets das Herz in die Hose rutscht: sie sind individuell und als Mannschaft eigentlich voll klassentauglich – und an einem guten Tag wie diesem sogar Kreisligaspitze. Und das bekamen die Gäste schmerzhaft zu spüren.

Das vom früheren Bundeliga-Schiri Uwe Prang souverän geleitete Spiel wogte von Anfang bis Ende mit stets wechselnder Führung hin und her. Die unseren lieferten über die vollen 60 Minuten mit fairen Mitteln eine super konzentrierte Deckungsleistung ab. Zeitweise gab es für die Gäste mit dem torhungrigsten Angriff der Liga überhaupt kein Durchkommen mehr, sodass sie in ständige Zeitspiel-Gefahr gerieten. Dennoch blieb das Spiel eng. Zwar führten die Unseren nach Bene Stratthaus verwandeltem Siebenmeter in der 15. Minuten schon mit 7:4 und nach Stefan Bergmanns TG in der 35. Minute schon mit 13:10, aber jedes Mal ließen sie sich vom Gegner wieder einfangen. Das lag trotz eines von Thomas Stumpp ausgezeichnet dirigierten Angriffsspiels am Auslassen vieler klarer Torchancen – vor allem von Max Peter auf Linksaußen, der seinen drei geschossenen Toren noch leicht hätte 3-4 weitere hinzufügen können. Außerdem versemmelten Bene Stratthaus und Stefan Bergmann gleich 3 von 5 Siebenmetern! Die HSG führte so um die 52. Minute herum noch einmal mit 21:20 Toren, doch dann zog Armins erstaunlich fitte Truppe im Endspurt unwiderstehlich davon.

Aus einer äußerst homogenen Mannschaft ohne irgendwelche Ausfälle ragten diesmal mit Guido Brock und ‘Pippo‘ Michel die beiden Linkspfoten als 5-fache Torschützen noch ein wenig heraus.

Dieser überraschende Sieg wird aber im Siebenkampf um den Abstieg ein Muster ohne Wert bleiben, wenn unsere Jungs nicht bald auch einmal in fremden Hallen punkten. Denn das Restprogramm sieht nur noch zwei Heimspiele, dafür aber vier Auswärtsspiele vor. Von diesen vier Auswärtsspielen müssen unbedingt zwei gewonnen werden, dazu die beiden Heimspiele. Nur dann ist der Klassenerhalt einigermaßen sicher. Am nächsten Samstag geht es zum Tabellenvierten nach Wahn. Es lohnt sich, sich die Wahner Rückrunden-Ergebnisse anzuschauen. Dort wartet offenbar eine gute, aber keine Übermannschaft auf Armin Pennartz und die Seinen.

Aufstellung / Torschützen:
Sascha Jahn (TW), Steffen Hugenberg (TW), Guido Brock (5), Philipp Michel (5), Stefan Bergmann (4/3), Max Peter (3), Bene Stratthaus (3/1), Felix Mohr (2), Thomas Stumpp (1), Max Jentschke (1), Matthias Lohoff und Yannik Kübber.

Klaus Dommermühl

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