Der vierte Auswärtssieg!

Kängurus siegen bei SC Longerich III
überlegen mit 26:19 Toren

In den vergangenen Jahren ging es für unsere Erste in der Kreisliga ja fast immer bis zum letzten oder vorletzten Spieltag um Tod oder Leben. Und das lag vor allem an ihrer eklatanten Auswärtsschwäche. Mochte sie auch in der heimischen ‘Mainarena‘ immer mal wieder über sich hinauswachsen: in der Fremde mutierten die Helden der Heimspiele oft genug zu wahren Mäuschen, die sich nach Rückstand allzu schnell aufgaben. Das hat sich in dieser Saison geändert. Zwar setzte es bei der Fortuna, in Wahn und vor allem in Refrath wieder deftige Packungen, doch die waren in allen drei Fällen auf den Ausfall von mehr als der halben Mannschaft zurückzuführen. Und in Pulheim hätten die Kängurus sogar fast noch mit einer solchen Rumpftruppe gewonnen. Doch den vier Auswärtsniederlagen stehen seit Samstag auch vier Auswärtssiege entgegen – in Forsbach, in Königsdorf, in Brühl und jetzt auch in Longerich. Zusammen mit den 8:6 Heimpunkten bedeutet das einen Platz in der oberen Tabellenhälfte – mit 4 Punkten Abstand zum Achten – und, nach menschlichem Ermessen, die frühzeitige Sicherung des Klassenerhalts. Nun können Armins Mannen in den restlichen Heimspielen gegen die Fortuna (nächsten Sonntag um 17,00 Uhr!), Brühl, Wahn und Königsdorf sowie in 2-3 gewinnbaren Auswärtsspielen versuchen, den Platz in der oberen Tabellenhälfte zu verteidigen und evtl. sogar noch den Tabellensechsten TUS Ehrenfeld anzugreifen.

Für das Spiel beim SC Longerich III hatten ohnehin 6 Feldspieler absagen müssen, doch beim Anpfiff fehlten mit Max Peter und Bene Strathaus zunächst noch zwei weitere, die über eine Stunde lang im Stau standen. So nahmen die Kängurus die Partie mit abgezählter Mannschaft auf. Dennoch erspielten sie sich Torchance um Torchance. Allerdings kamen sie trotz mehrfacher Führung nicht so recht vom Fleck, weil sie ihrem Gegner mit technischen Fehlern den Ausgleich stets postwendend auf dem Silbertablett servierten. Das änderte sich schnell, als Max Peter und Bene Strathaus, gerade dem Stau entronnen, Mitte der 1. Halbzeit in der Halle erschienen und die ersten sechs entlasteten. Noch immer wehrten sich die Nordkölner mit allen Mitteln gegen ihre spielerisch überlegenen Gäste, aber deren Vorsprung wuchs bis zur Halbzeit auf drei Tore an (14:11).

Nach der Pause bauten die Kängurus ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Treibende Kräfte waren dabei vor allem ‘Mäx‘ Jentschke (5) in seinem bisher besten Saisonspiel sowie Linkspfote Guido Brock (7), der seit seiner Rückkehr ins Team nun schon zum dritten Mal die Torschützenliste anführte. Aber auch alle anderen überzeugten kämpferisch wie spielerisch, während sich die abstiegsgefährdeten Longericher eine ganze Reihe von versteckten Fouls leisteten, die das souveräne Schirigespann Krull/Steinhausen jedoch angesichts des Leistungsunterschieds nur milde ahndete. Beide Torhüter – Sascha Jahn und Steffen Hugenberg – agierten souverän und gaben der Deckung den nötigen Rückhalt, in der sich Robert Czapla besonders auszeichnete.

Am nächsten Sonntag gegen die Fortuna sollte die Spielerdecke freilich etwas weniger dünn sein, denn mit dem Tabellendritten reist ein Gegner von ganz anderem Kaliber an. Und gegen den Lokalrivalen haben die Kängurus ja nach der Hinspielklatsche (20:11) zudem noch eine Menge gut zu machen.

AUFSTELLUNG / TORSCHÜTZEN:
Sascha Jahn (TW), Steffen Hugenberg (TW), Guido Brock (7/2), Max Jentschke (5), Bene Strathaus (5/4), Bernd Witthold (3), Max Peter, Thomas Stumpp und Sascha Dietrichkeit (je 2) sowie Robert Czapla.

K. Dommermühl

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