„haben gespielt schwach wie Flaschen leer“

 

Herbe 16:27-Klatsche (5:12) zum Saisonabschluss bei Fortuna Köln III

Nach dem in der Vorwoche in souveräner Manier gesicherten Klassenerhalt war im letzten Saisonspiel bei Fortuna III die Luft völlig raus – Zeit, einen in solchen Situationen gern zitierten Kalauer aus dem Ärmel zu ziehen „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!“ Aber bedeutet das wirklich, dass der müde Gaul am Ende des Parcours gleich mit allen Vieren ins letzte Rick hineinrauschen muss?

Natürlich fehlten mit Bert Thielen und Stefan Bergmann zwei der Haupthelden der letzten erfolgreichen Handball-Krimis und mit Max Jentschke und Lars Werlich zwei weitere wichtige Stammspieler. Und natürlich traf man am letzten Spieltag in der Halle am Fortuna-Stadion auf eine der stärksten und ausgebufftesten Mannschaften der Klasse. Aber wer kurz zuvor den Zweiten der Tabelle (Rösrath) und den Sechsten (Dormagen) klar schlagen und abgezählt mit nur sieben Mann beim Dritten TV Wahn einen Punkt holen konnte, sollte eigentlich in der Lage sein, auch beim Vierten (Fortuna) zu bestehen. Aber müde, unmotiviert und uninspiriert, wie sie nun mal an diesem Tag waren, hatten Armins Mannen bei Fortuna III nichts zu bestellen, einer eingespielten Truppe von Spielern, die sich früher sämtlich in höheren Klassen herumgetrieben haben und heute noch vom Kempa bis zum Trickwurf über ein beeindruckendes Repertoire an technischen Kabinettstückchen verfügen.

Letztes Spiel von Steffen Hugenberg für die Kangaroos
Nach einer desolaten ersten Hälfte (5:12) lief es in der zweiten Halbzeit ein wenig besser, in der sich zumindest Sascha Dietrichkeit (4), Guido Brock (4/1) und Max Peter (5/2) bemühten, den Schaden einigermaßen zu begrenzen. Aber auch in der zweiten Halbzeit gelang es der Fortuna immer noch, ihren Vorsprung von 7 auf 11 Tore auszubauen. Bei der Erosion unserer Abwehr konnte einem vor allem der Torhüter Steffen Hugenberg leid tun, der sein letztes Spiel für die Kängurus absolvierte und sich vor seinem Umzug nach Osnabrück sicherlich einen anderen Abschied gewünscht hätte. Aber Schwamm drüber: in der nächsten Saison gilt es, an die herausragenden Spiele anzuknüpfen, die unsere Erste in der zweiten Hälfte der Rückrunde gezeigt hat, und endlich einmal die vorderen Plätze der Liga anzugreifen, die nach dem Aufstieg des Pulheims SC II von keiner Übermannschaft mehr besetzt sind.

Aufstellung / Torschützen:
Steffen Hugenberg (TW), Sascha Jahn (TW), Max Peter 5/2, Sascha Dietrichkeit (4), Guido Brock (4/1), Yannik Kübber 1, Matthias Lohoff 1, Daniel Wafers 1, Thomas Stumpp, Philipp Michel, Felix Mohr, Bene Stratthaus und Jonas Wirtz

Klaus Dommermühl

Erfolgreiche Saison: 13 Siege, 1 unentschieden = 27 Punkte

 

Die 1. Damen gewinnen gegen PSV Köln mit 19:15 (10:7)

Zum Saisonende waren die Kangaroos zu Gast in ihrer bestens bekannten Trainingshalle bei den Damen des Polizei SV Köln.

In voller Besetzung und entschlossen die Saison mit einem Sieg zu beenden, gingen die Beuteltiere am Samstagnachmittag ins Spiel. Der Auftakt verlief jedoch bei beiden Mannschaften recht schleppend, weshalb nach 15 Minuten nur ein 3:4 auf der Anzeigetafel stand. In der restlichen Spielzeit der ersten Halbzeit gelang es den Kangaroos schließlich, sich mit einer drei Tore Führung und einem Zwischenstand von 7:10 leicht abzusetzen und ihre Gegnerinnen in die Pause zu schicken.

Gleiches Bild wie in den ersten 30 Minuten
In der zweiten Halbzeit knüpften beide Mannschaft an ihre Leistungen aus den ersten 30 Minuten an. Die Beuteltiere behaupteten ihren Vorsprung bei einem Zwischenstand von 11:14 in der 45, Minute; ein Ausbau der Führung war allerdings nicht möglich. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Kangaroos mit einem Endstand von 15:19 im letzten Spiel der Saison einen erneuten Sieg und gehen mit einem positiven Fazit aus der Saison.

Saisonfazit
Zusammenfassend konnten die Beuteltiere ihre Saison auf dem sechsten Tabellenplatz mit einer erfolgreichen Bilanz von 13 Siegen und einem Unentschieden aus 22 Spielen abschließen und verbesserten sich damit deutlich im Vergleich zur letzten Saison.

Aufstellung / Torschützen:
Julia (5); Tanja S, Janin (je 3); Teresa, Nici, Andrea (je 2) Hanna, Heike (je 1)

Tanja S.

Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison

 

2. Herren gewinnen in Leichlingen gegen deren Vierte mit 32:20 (12:13)

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche und insgesamt zum vierten Mal in dieser Saison ging es für unsere Zweite nach Leichlingen. Obwohl unser vierter Tabellenplatz bereits vor dem Spiel sicher war und der komplette etatmäßige Rückraum nicht dabei war, sollte gegen das Schlusslicht Leichlingen IV natürlich ein gebührender Abschluss einer starken Saison her.

Und es ging auch gleich gut los: Nach einigen Ballgewinnen in der Defensive und daraus folgenden einfachen Toren lagen die Kängurus bereits nach knapp acht Minuten mit 5:1 in Front. Dieser Vorsprung wurde dann, nicht zuletzt dank guter Chancenverwertung, konstant gehalten, nach 20 Minuten stand es 12:7.

Aber anscheinend brauchen wir immer etwas Spannung – auf einmal lief nur noch wenig zusammen, die Sicherheit in der Offensive war weg, während die Leichlinger nun ihrerseits Morgenluft witterten. Bis zur Pause hatten die Gastgeber den Rückstand auf nur ein Tor verkürzt (12:13) und hielten damit die Hoffnung auf einen versöhnlichen Abschluss der Spielzeit am Leben.

Deutliche Worte in der Pause
Dementsprechend angefressen war Spielertrainer Matthias Wollny in der Halbzeit und fand deutliche Worte. Die fielen ganz offenbar auf fruchtbaren Boden: Die Beuteltiere spielten in der Offensive endlich wieder konsequent und effektiv, so dass der Vorsprung allmählich wieder anwuchs. Beim 24:18 eine Viertelstunde vor Schluss war die Entscheidung dann gefallen. Bei den Leichlingern war nun die Luft raus, und noch einmal ließen unsere Männer sie nicht wieder herankommen. Eine sichere Abwehr und eine gute Trefferquote vorne sorgten am Ende für ein auch in dieser Höhe verdientes 32:20.

Bei einer erneut guten Mannschaftsleistung ragten dieses Mal besonders der kurzfristig reaktivierte Hermann Karsten mit neun und der nach seiner Verletzung endlich wieder fitte Rechtsaußen Felix Stache mit acht Treffern heraus. Ein schönes Spiel zum Ende einer starken Saison – sauber, Jungs, so gehört sich das!

Aufstellung / Torschützen:
Michael S. R. (Tor) – Hermann (9), Felix (8), Frank (6/4), Wolle, Christian (je 3), Simon (2), Michael K. (1), Fabian

Michael Schulze Roberg

Fünf vergebene Großchancen in den letzten fünf Minuten

 

Unsere Zweite verliert gegen Leichlingen III mit 23:24 (12:11)

Am Sonntag war das Spiel unserer Zweiten gegen Leichlingen III wegen der Doppelbelegung der Halle der Europaschule noch ins Wasser gefallen. Nun ging es kurzfristig am Dienstag zum Ausweich-„Heimspiel“ nach Leichlingen. Trotz einiger Absagen war die Wechselbank prall gefüllt, so dass eigentlich gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel gegeben waren.

Unsere Männer starteten gut, verpassten es aber, sich frühzeitig abzusetzen – jedes Mal, wenn die Chance bestand, den Vorsprung auszubauen, wurde die Gelegenheit verpasst. So blieb das zwischenzeitliche 5:2 die höchste Führung für die Beuteltiere. Beim Stand von 10:10 schien es sogar, als hätten sich beide Teams, für die es in der Liga um nichts mehr geht, bereits auf dieses Unentschieden geeinigt: Fehlwürfe, technische Fehler sowie gelungene Defensivaktionen auf beiden Seiten führten dazu, dass minutenlang gar kein Treffer mehr fiel. Mit einer knappen Führung (12:11) für unsere Truppe ging es schließlich in die Pause.

Der letzte Tempogegenstoß der Leichlinger „Gäste“ saß
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich: Leichte Vorteile für die Kangaroos im Verein mit einer ausbaufähigen Chancenverwertung führten zwar wieder zu einer Drei-Tore-Führung beim 20:17, danach ging dann allerdings die Linie etwas verloren. Zahlreiche Wechsel und wohl auch die Freundschaftsspiel-ähnliche Bedeutung des Spiels führten zu Abstimmungsfehlern und Unkonzentriertheiten vorne wie hinten – Leichlingen konnte knapp zehn Minuten vor dem Ende wieder zum 23:23 ausgleichen. Danach gab es gleichsam eine Neuauflage der Schlusspase von Halbzeit 1: erneut waren beide Teams nicht mehr in der Lage, das Runde im Eckigen unterzubringen. Genug gute Gelegenheiten dazu hätte es reichlich gegeben. Aber nachdem die „Gastgeber“ aus Rodenkirchen fünf mehr oder weniger freie Würfe nicht verwandelt hatten, kam es, wie es kommen musste: Der letzte Tempogegenstoß der Leichlinger „Gäste“ saß, der letzte Gegenangriff nicht – mit der erst zweiten Führung im gesamten Spiel (nach dem 1:0) sicherte sich Leichlingen III die zwei Punkte.

Nach der zwar unbedeutenden, aber nichtsdestotrotz ärgerlichen Niederlage gibt es schon am Sonntag Gelegenheit zur Wiedergutmachung: Früh morgens geht es erneut nach Leichlingen zum Duell mit dem Tabellenletzten Leichlingen IV. Dort heißt es dann die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht.

Aufstellung / Torschützen:
Michael Schulze Roberg, Dennis Schwarz (Tor) – Bernd Witthold (8/3), Daniel Wafer (5), Lukas Fellermann, Daniel „Dominik“ Kruse (je 3), Frank Mohr, Simon Koetz (je 2), Bernt Pusill-Wachtsmuth, Matthias Wollny, Michael Kalscheuer, Fabian Nißing, Adamo Longo

Michael Schulze Roberg

Siegreiche Aufholjagd in sechs Minuten

 

Die 1. Damen gewinnen gegen MTV Köln 1850 II mit 26:25 (9:12)

Im vorletzten Spiel der Saison trafen die Kangaroos am vergangenen Samstag in der Europahalle im letzten Heimspiel auf den Tabellennachbarn MTV Köln.

Das Spiel gestaltete sich bereits kurz nach Anpfiff entsprechend den Platzierungen der beiden Mannschaften als sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich eine eindeutige Führung herausspielen, so dass ein Spielstand von 8:8 nach 15 Minuten durchaus angemessen war. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit gelang es dem MTV jedoch, sich erstmals mit drei Toren leicht abzusetzen und die Beuteltiere mit einem Zwischenstand von 9:12 in die Pause zu schicken.

20:25-Rückstand in der 54. Minute
In der zweiten Halbzeit mussten die Beuteltiere ihre Gegner weiter davonziehen lassen. Nach 45 Minuten erspielte sich der MTV eine Führung von 17:21. In der 54. Minute bei einem Stand von 20:25 hatten die Kangaroos und ihr Trainer André Günther die Hoffnung auf einen positiven Ausgang des Spiels nahezu aufgegeben. Die letzten sechs Minuten wurden jedoch zu einem packenden und mitreißenden Krimi. Mit viel Engagement und Ehrgeiz erkämpften sich die Beuteltiere in der 58. Minute ein 24:25 und schafften in der 59. Minuten sogar ein bis dahin unwahrscheinliches Unentschieden von 25:25. Die letzte Minute und der letzte Angriff des Spiel gehörte schließlich den Kangaroos, denen es zehn Sekunden vor Abpfiff mit einem Wurf aus beinah 11 Metern gelang, das Spiel zu drehen und mit einem unfassbaren Endergebnis von 26:25 siegreich den Platz zu verlassen!!!

Am kommenden Wochenende treffen die Kangaroos zu guter Letzt auf den PSV Köln und streben dort zum Abschluss der Saison einen weiteren Sieg an.

Aufstellung / Torschützen:
Julia (7/4); Tanja S.(5/1); Janin (4), Mareike, Tanja W. (je 3); Teresa, Janine (je 2)

Tanja S.

Bilder: 1. Herren – Leichlinger TV II (09.04.2016)

Andrea vertritt André würdig

 

Die 1. Damen schlägt den TuS Opladen 82 mit 27:20 (13:12)

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und in einem der letzten Spiele trafen die Kangaroo-Damen am vergangenen Sonntag auf die Mannschaft aus Opladen. Nachdem die Spuren der Party des Vorabends vom Hallenboden entfernt waren, konnte das Spiel pünktlich angepfiffen werden.

Die Beuteltiere mussten zwar ohne Trainer aber mit würdiger Vertretung in Form von Andrea das Spiel bestreiten und fanden zu Beginn der Spielzeit nur schwer ihren Rhythmus. Nach wenigen Minuten geriet man mit 4: 2 in Rückstand, den die Kangaroos jedoch in der 15.Minute zu einer 6:8 Führung umwandeln konnten. In den nachfolgenden Minuten bis zur Halbzeit gaben die Beuteltiere ihre Führung nicht mehr aus der Hand und ging mit 12:13 in die Pause.

Ähnliches Bild wie zum Ende der ersten Halbzeit
In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild wie zum Ende der ersten Halbzeit. Die Beuteltiere konnten ihre Führung halten und diese bis zur 45. Minute sogar auf 14:18 ausbauen. In Unterzahl und mit nachlassender Kondition gelang es den Gegnerinnen aus Leverkusen nicht mehr, sich in der verbleibenden Spielzeit an die Beuteltiere heran zu kämpfen. In der 55.Minute vergrößerten die Kangaroos ihre Führung schließlich auf 18:25 und entschieden das Spiel mit einem Endstand von 20:27 für sich.

Kommende Woche trifft man im vorletzten Spiel der Saison auf den Tabellennachbarn MTV. Mit einem Sieg könnte man sich den 5.Tabellenplatz zurückerobern und die Saison dort möglicherweise auch beenden.

Aufstellung / Torschützen:
Julia (7); Nici (5); Mareike (4); Teresa (4/1); Tanja S. (3); Janine, Tanja W. (je 2)

Tanja S.

Punkt verloren? Punkt gewonnen!

 

Gerechtes Unentschieden in der Bielert-Halle

In einem hart umkämpften Spiel trennen sich die Tabellennachbarn TuS Opladen und HC Cologne Kangaroos 18:18 (11:11) unentschieden. Über die komplette Spieldauer entwickelte sich ein ständiges Hin und Her. In der ersten Halbzeit legten die Kangaroos immer wieder mit einem Tor vor, verpassten es aber den Vorsprung einmal auszubauen. Folgerichtig ging es mit 11:11 in die Halbzeitpause.

Letzte Führung beim Stand von 12:11
Das 12:11 aus unserer Sicht durch Max Peter stellte leider auch die letzte Führung für uns in dieser Partie dar. Trotz mehrmaliger und mehrfacher Unterzahl gelang es nach einem 12:15-Rückstand insbesondere Max Peter mit zwei schönen Überziehern das Spiel bis 15:15 offen zu gestalten.

Anschließend gelang es den Opladenern Kapital aus unseren vielen Fehlpässen und auch wieder dem ein oder anderen verworfenem 7m zu schlagen. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Beuteltiere mit 16:18 hinten. Doch eine wiederentdeckte Qualität führte dazu, dass wir verbissen kämpften und wenn auch glücklich, jedoch nicht unverdient einen Punkt erstritten. Dieser Punkt führte dazu, dass wir in der Tabelle an MTVD vorbeiziehen konnten.

Aus einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung ist besonders die Abwehrleistung hervorzuheben sowie Max Peter, der mit seinen wichtigen Toren in Unterzahl und 6 Treffern insgesamt maßgeblichen Anteil am Punktgewinn hatte.

Aufstellung / Torschützen:
Max 6, Stefan 3, Bert 3/2, Guido 2, Thomas 2, Didi 1 und Pippo 1. Ansonsten auf der Platte: Sascha und Steffen (TW), Matze, Felix, Frankie und Yannik.

Sascha Jahn

Momentum der Aufholjagd nicht genutzt

 

Unentschieden gegen TK Nippes 24:24 (15:13)

Nach der Osterpause ging es für unsere Zweite zum Auswärtsspiel nach Nippes. Das Hinspiel war eine enge Kiste gewesen, in dem erst in der Schlussphase der Sieg klar gemacht werden konnte; und auch dieses Mal sollte es bis zum Schluss spannend bleiben.

Den besseren Start erwischten die Kangaroos, die sich aber nie mehr als zwei Tore absetzen konnten. Fünf Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 11:13 ging dann aber auf einmal völlig der Faden verloren: vorne wurden beste Chancen ausgelassen und Bälle weggeschenkt, was den Gastgebern schnelle und einfache Tore ermöglichte. So lag unsere Sieben zur Pause auf einmal mit zwei Toren hinten (15:13).

Starke Mannschaftsleistung
In der zweiten Hälfte ging es zunächst genauso weiter, wie es in der ersten aufgehört hatte. Und nach knapp 40 Minuten war der Rückstand auf vier Tore angewachsen (19:15). Dann war die Schwächephase aber erst einmal vorbei. Viele Ballgewinne in der Defensive konnte unsere Truppe vorne endlich auch einmal in Tore umwandeln, und binnen Kurzem war aus dem Rückstand eine 20:19-Führung geworden. Statt aber jetzt das Momentum auszunutzen, wurden nun wieder drei Gegentore am Stück zugelassen – also wieder zwei Tore hinten, bei noch etwas mehr als zehn Minuten Zeit. Und tatsächlich kämpften sich unsere Männer noch einmal ins Spiel zurück und schafften knapp drei Minuten vor dem Ende dann noch einmal den Ausgleich zum 24:24. Danach tat sich dann am Ergebnis nichts mehr, obwohl beide Mannschaften noch gute Chancen zur Entscheidung hatten. Aber weder der letzte Siebenmeter der Nippeser noch der letzte Gegenstoß der Beuteltiere (Innenpfosten!) fand den Weg ins Tor, so dass am Ende ein gerechtes Unentschieden stand.

Positiv festzuhalten ist neben dem Kampfgeist erneut die starke Mannschaftsleistung – fast alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Aufstellung / Torschützen:
Micha SR, Hannes (Tor) – Daniel (7), Bernd (4/2), Wolle (4), Lukas (3), Christian, Micha K. (je 2), Hermann, Selim (je 1), Bernt P.

Micha S.

Kein Einbruch nach der Pause

 

Die Kangaroos-Reserve schlägt den TV Herkenrath klar mit 31:18 (12:7)

Nachdem unsere Reserve die letzten beiden Spiele in Minimalbesetzung erfolgreich bestritten hatte, konnte man bei der Partie gegen den TV Herkenrath endlich wieder eine volle Auswechselbank betrachten. Die Gäste dagegen waren komplett ohne Wechselspieler angereist.

Dennoch war das Spiel zunächst ausgeglichen. Die Kangaroos lagen zwar meist knapp vorne, aber eine schlechte Chancenauswertung inklusive vieler verschenkter Tempogegenstöße verhinderte, dass man sich absetzen konnte. Nach einer Auszeit beim Stand von 7:6 Mitte der ersten Hälfte lief es jedoch besser. Max im Tor wurde mit zunehmender Spieldauer immer stärker, und vorne lief es auch besser, obwohl immer noch zu viel liegen gelassen wurde. Hatten bis dahin überhaupt nur Bernd und Daniel getroffen, beteiligten sich nun auch die anderen am Torewerfen: die nächsten Tore bis zum 12:7-Halbzeitstand wurden dann von fünf verschiedenen Spielern erzielt.

Anders als in etlichen anderen Spielen in dieser Saison kamen unsere Männer konzentriert aus der Pause, während sich bei den Gästen die fehlenden Wechselmöglichkeiten zunehmend bemerkbar machten. Tor um Tor zogen die Beuteltiere davon, nach knapp 45 Minuten war beim 22:10 die Entscheidung längst gefallen. Danach schlichen sich dann leichtere Unkonzentriertheiten ein, aber dennoch stand am Ende ein verdienter 31:18-Sieg.

Positiv ist auf jeden Fall, dass die 31 Tore sich diesmal auf viele Schützen verteilen – an dieser Stelle auch noch mal Glückwunsch an Fabian zur Tor-Premiere! Ärgerlich die Chancenverwertung – ein noch deutlicherer Sieg wäre drin gewesen… Aber immerhin ist das Torverhältnis jetzt endlich positiv.

Mit diesem Erfolgserlebnis geht es nun in die Osterpause, bevor es auf die Zielgerade der Saison geht.

Aufstellung / Torschützen:
Bernd Witthold 8/4, Daniel Wafer 6, Jonathan Wirtz 4, Christian Rehling, Michael Kalscheuer je 3, Bernt Pusill-W., Matthias Wollny je 2, Frank Mohr, Dennis Schwarz, Fabian Nissing je 1, Helmer Schipper, im Tor: Max Müller-von-Bazko, Michael Schulze-Roberg

Micha S.