Vier gewinnt – Ein Einstand nach Maß

Über zwei Jahre hat es gedauert, bis es endlich mal wieder einen „richtigen“ Heimspielsonntag gab. Und tatsächlich wurde die Mainarena von unseren Mannschaften gebührend eingeweiht: Am Ende des Tages standen vier Siege aus vier Spielen zu Buche. Ein überaus gelungener Start!
Aber der Reihe nach:

2. Herren
Den Anfang machten unsere Zweiten Herren. Zum „Wiedereröffnungsspiel“ war die Reserve des Dünnwalder TV angereist. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem unsere Männer zunächst einen Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause retten konnten (15:13). Die vorentscheidende Phase kam dann Mitte der zweiten Halbzeit, als man den Gästen durch gute Abwehrarbeit fast 10 Minuten lang keinen Torerfolg ermöglichte. Es blieb allerdings weiter eng, wie schon in der vergangenen Woche wurde erst in den Schlussminuten noch etwas fürs Torverhältnis getan – der 28:22-Erfolg sieht am Ende deutlicher aus, als es war.

1. Herren
Anschließend trat die erste Herrenmannschaft gegen Leichlingen an – und überzeugte von Anfang durch eine konsequente Defensive, die die Leichlinger fast nur durch Siebenmeter zu Toren kommen ließ: Bis zur Pause waren den Gästen gerade einmal drei Treffer aus dem Spiel heraus gelungen. Da allerdings auch die Beuteltiere mitunter großzügig mit ihren Möglichkeiten umgingen, stand es nach 30 Minuten „nur“ 12:9. Die zweite Hälfte bot dann reichlich Spannung – die Kangaroos schafften es einfach nicht, sich entscheidend abzusetzen. Allerdings konnten auch die Gäste nicht mehr wirklich gefährlich verkürzen, sodass die Anzeigetafel schließlich einen 22:18- Heimsieg verkünden konnte.

1. Damen
Dritte im Bunde waren unsere Kreisliga-Damen, die es ebenfalls mit dem Dünnwalder TV zu tun hatten. Diese konnten sich vor allem auf eine hervorragende Quote von der Siebenmeterlinie verlassen und profitierten immer wieder auch von überhasteten Abschlüssen der Gäste: Der 16:8-Pausenstand war eigentlich schon so etwas wie eine Vorentscheidung. Diesen Vorsprung verwalteten unsere Mädels in der zweiten Halbzeit souverän, ohne noch einmal in die Bredouille zu kommen; am Schluss wurden die Zügel dann etwas schleifen gelassen, sodass es bei der Schlusssirene „nur noch“ 4 Tore Vorsprung waren (27:23).

2. Damen
Den Abschluss des Abends machten dann die Zweiten Damen gegen Kerpen. Das Parallelspiel zum EM-Finale der Herren bot dann auch zumindest einiges an Spannung: Gegen die in Minimalbesetzung angereisten Gäste tat sich unsere Zwote schwer und war vor allem im Angriff oft zu zaghaft oder unkonzentriert. Logischerweise ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause (8:11). Auch nach der Pause wurde es zunächst nicht viel besser, und beim Stand von 10:15 schien der Drops dann schon fast gelutscht. Dann machte sich aber die deutlich größere Personaldecke der Beuteltier-Damen bemerkbar, und es gelang zunächst mit einem 5:0-Lauf der Ausgleich – und kurz darauf auch der umjubelte Siegtreffer zum 17:16.

 

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