11:11 – wie jeck ist das denn?!

Extrem torarmes Spiel zwischen dem TSV Bayer I und unserer Zweiten.

Nur drei Tage nach dem Elften im Elften schienen sich der Tabellenletzte aus Leverkusen und Wolles Mannen auf das zum Sessionsauftakt passende Ergebnis verständigt zu haben. Aber um ein Haar wäre es doch noch verfehlt worden. Bis 5 Minuten vor Abpfiff hatte jede der beiden Mannschaft im mathematischen Schnitt 6 Minuten für ein Tor gebraucht, doch dann ging es Schlag auf Schlag:

57. Minute: 10 : 9 für die Kängurus durch einen Siebenmeter von B.W. (Big Warrior)
58. Minute: 10:10 Ausgleich vom Kreis für den TSV Bayer Leverkusen
59. Minute: 11:10 erneute Führung für die Kängurus durch einen 7m von B.W.
60. Minute: 11:11 durch einen Siebenmeter für den TSV Bayer mit dem Schlußpfiff

Also ein ereignisreiches Ende, an dem auch das jugendliche Schiri-Gespann Fleckenstein-Zingsheim nicht ganz unschuldig war. Die beiden 18-Jährigen, denen man bis weit in die 2. Halbzeit hinein zu einer nahezu fehlerlosen Spielleitung gratulieren konnte, hatten sich offenbar all ihre zweifelhaften Entscheidungen für die letzten Spielminuten aufgespart. Und da ging es dann auf dem Parkett hoch her. Immerhin – am Ende stand auf dem Spielbericht ein gerechtes Ergebnis, auch wenn es für die Kängurus unglücklich zustande gekommen war.

Die hatten nämlich vor allem in der 1. Halbzeit ein undurchdringliches Abwehr-Bollwerk aufgebaut, hinter dem ein phänomenaler Christoph Wiemers die gewiß nicht schlechten Bayer-Schützen schier zur Verzweiflung brachte. Freilich hatten auch die für einen Tabellenletzten überraschend starken Gastgeber Beton angerührt und einen guten Keeper im Rücken – was letztendlich zu einem Halbzeitstand (5:3) führte, wie man ihn sonst allenfalls mal bei der weiblichen C-Jugend erlebt.

In der zweiten Halbzeit fielen in den ersten 10 Minuten gar keine Tore mehr, und dann hielten die Kängurus über 4:6 (B.W.), 5:7 (B.W.), 6:8 (Helmer) und 7:9 (Daniel) noch lange ihren Zweitore-Vorsprung – bis kurz vor dem geschilderten ‘Finale Furioso‘.

Für 9 der 11 Tore zeichneten mit Bernd Witthold (8/4) und Jona (1) zwei Spieler verantwortlich, die mit ihren kaputten Schultern eigentlich gar nicht hätten spielen dürfen. Und während Daniel Wafer und Helmer Schipper in der 2. Halbzeit wenigstens je ein Törchen gelang, bissen Wolle, Frankie, Dominik und Michael bei der hervorragenden Bayer-Abwehr diesmal auf Granit.

AUFSTELLUNG / TORSCHÜTZEN
Christoph Wiemers (TW), Michael Schulze-Roberg (TW – 1 Siebenmeter gehalten!), Bernd Witthold (8/4), Jona Wirtz (1), Helmer Schipper (1), Daniel Wafers (1), Frank Mohr, Matthias Wollny, Dominik Muhadzeri, Michael Kalscheuer, Patrick Schwarz (n.e.), Fabian Niessing (n.e.) und André Roland (n.e.)

Klaus Dommermühl

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